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Planungstest - Software für die neuropsychologische Diagnostik

Planungstest

Der Planungstest ist ein computergestütztes Verfahren zur neuropsychologischen Diagnostik der Planungs- und Handlungsfähigkeit nach einer Schädigung des Gehirns.

Programmname: Planungstest (PT)

Autoren/Anbieter:
Dipl.-Psych. Dipl.-Inf.Wiss. J. Kohler
Dipl.-Ing.(FH) Dipl.-Inf.Wiss. U.Beck

Preis:
200,00€ plus 19% MwSt, 5,00€ Versandkosten
Rabatt: 2.- 5. Lizenz 20%, 6.- 10. Lizenz 30%, ab 11. Lizenz 40%

Upgrade von Planungstestversionen V2005 aufwärts:
90,00€ plus 19% MwSt für eine im Jahr 2013 erworbene Lizenz
120,00€ plus 19% MwSt für eine im Jahr 2012 erworbene Lizenz
150,00€ plus 19% MwSt für eine im Jahr 2011 erworbene Lizenz
Ältere Lizenzen sind nicht upgradefähig

Kontaktadresse für inhaltliche Fragen: J. Kohler, Psychologische Praxis, Hauptstrasse 34, CH-8280 Kreuzlingen, email: joachim.kohler@hotmail.ch

Zielgruppe: Patienten mit neurologischen Erkrankungen/Verletzungen des Gehirns, insbesondere Patienten mit Schädigungen der Frontallappen oder von Hirnstrukturen, die mit dem präfrontalen Cortex verbunden sind (z.B. M. Parkinson).

Systemvoraussetzungen: Windows 10, 7, Vista, XP, Maus, das Programm unterstützt die Bildschirmeinstellungen 1024x768 bis 1980x1080 jeweils mit Standardfonts (Einstellung: kleine Schriftarten).

Programmbeschreibung: Das Programm „Planungstest“ wurde auf der Basis des „Tower of London“ von Shallice entwickelt. Die Aufgabe besteht darin, von einer vorgegebenen Ausgangssituation (3 verschieden farbige Kugeln, die auf 3 unterschiedlich langen Stäben stecken) durch Umstecken der Kugeln auf dem kürzesten Weg zu einer Zielanordnung zu gelangen. Die Aufgabe ist intuitiv leicht verständlich und kann auch bei Patienten mit stark eingeschränkten Fähigkeiten des Denkens und/oder der Sprache durchgeführt werden. Ein Vorteil im Vergleich zum „Turm von Hanoi-Test“ besteht in der wesentlich grösseren Variabilität der Aufgabenstellungen und des Schwierigkeitsgrades. Der Aufgabenpool beim Planungstest besteht aus 2 verschiedenen Sets (Parallelformen A und B) von jeweils 6 Aufgaben, die in 3-8 Zügen optimal (= richtig) gelöst werden müssen. Die zunehmend schwerer werdenden Aufgaben des Planungstests erlauben ein schrittweises Herantasten an das Niveau des Patienten im Sinne von „adaptivem Testen“. Dabei sind die anfänglichen Aufgaben bewusst so einfach gewählt worden, dass sie im Prinzip auch von schwer gestörten Patienten gelöst werden können und zu einem Erfolgserlebnis führen. Andererseits sind die schwierigsten Aufgaben auch für gesunde Kontrollpersonen so anspruchsvoll, dass der Test insgesamt eine maximale Bandbreite bzgl. des Schwierigkeitsniveaus darstellt und im klinischen Alltag für alle Phasen der neurologischen Rehabilitation eingesetzt werden kann. Durch die beiden völlig parallel konstruierten Aufgabensets wird zum ersten Mal ein Verfahren zur Verfügung gestellt, mit dem sich für den Bereich der Planungsfähigkeit auch quantitative Verlaufsmessungen zur Überprüfung von Therapieeffekten durchführen lassen. Ein weiterer Unterschied zu allen bisherigen Varianten des „Tower of London“ besteht darin, dass beim Planungstest sowohl die jeweilige Start- als auch die Zielposition im Vergleich zu den vorangegangenen Aufgaben verschieden sind, so dass keine Gewöhnungs- oder Lerneffekte über die Testdurchgänge hinweg entstehen können. Der Planungstest erfüllt somit die zentralen Forderungen bzgl. der Diagnostik von Exekutiven Funktionen.

Leistungsumfang: Das Programm „Planungstest“ wird auf einer CD inkl. Handbuch (PDF) geliefert.

Betreuernotwendigkeit: Das Programm ist für die neuropsychologische Diagnostik entwickelt worden und darf ausschliesslich unter der Verantwortung von PsychologInnen verwendet werden. Obwohl das Programm benutzerfreundlich sämtliche Eingabefehler abfängt, ist eine Durchführung ohne Fachperson nicht sinnvoll, da die Verhaltensbeobachtung während der Testdurchführung wertvolle zusätzliche Informationen liefert. Die Interpretation der Ergebnisse sollte nur von Neuropsychologen bzw. neurologischen Experten mit neuropsychologischen und testtheoretischen Kenntnissen durchgeführt werden.

Dokumentation von Leistungsdaten: Sämtliche quantitativen Daten (Anzahl benötigter Züge, Zugzeiten etc.) werden als Datensatz in einer Tabelle abgespeichert. Die Daten können als Textdatei exportiert und in den üblichen Datenbankanwendungen (z.B. für eigene statistische Auswertungen) weiterverarbeitet werden. Für die wichtigsten Ergebnisse stehen Vergleichswerte aus empirischen Untersuchungen zur Verfügung. Die abgespeicherten Ergebnisse können für Verlaufsuntersuchungen jederzeit getrennt nach den verschiedenen Kriterien (z.B. Patientenname, Datum, Diagnose etc.) gruppiert dargestellt und über ein Menu ausgedruckt werden.

EnJoiMe-Software (Ulrich Beck und Joachim Kohler GbR)